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-- Sabine Seeliger, Mosterin & Hobby-Webdesignerin --

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blühender Streuobstbaum

Schön, ökologisch wertvoll, leckere Früchte: Streuobstbaum.

Was einen guten Saft ausmacht


Dass "Nektar" im Gegesatz zur wohlklingenden Namen ein eher minderwertiges Produkt bezeichnet, wissen mittlerweile viele. Es gibt weitere, weniger bekannte Worthülsen, die mehr versprechen (sollen) als gehalten wird. Wussten Sie, dass "Direktsaft" lediglich "ohne Konzentrate" heißt, jede Art von Verschnitt, Schönung und viele weitere Behandlungen jedoch erlaubt bleiben?
Mit unserer "Kleinen Saftkunde" wollen wir ein wenig Klarheit schaffen.

Das Obst: Streuobst versus Tafelobst

Streuobst stammt von hochstämmigen Bäumen auf Obstwiesen, Tafelobst wächst an Spindelbäumen in Monokultur-Obstanlagen.
Beim Streuobst gibt es eine Vielzahl alter Sorten (z.B. Goldparmäne, Jacob-Fischer, Berlepsch, Bohnapfel etc.), beim Tafelobst herrscht geringe Sortenvielfalt.
Streuobst enthält generell wesentlich mehr wertvolle Inhaltstoffe wie Vitamine, Coenzyme und sekundäre Pflanzenstoffe.

konventioneller Anbau bio-zertifizierter Anbau Stahringer Streuobstmosterei
Die deutsche Fruchtsaft-Lobby versucht, die Qualität von Säften mit der Bezeichnung "aus Streuobst" im wahrsten Sinne des Wortes zu verwässern, indem sie durchsetzen will, dass ein Gehalt von bis zu 20 % Saft aus Tafelobst nicht deklariert werden muss. Im Bio-Saft-Segment gibt es Säfte aus Streuobst und Säfte aus Tafelobst - Auf das Etikett achten! Die Stahringer Streuobstmosterei verarbeitet für die eigenen Produkte ausschließlich baumreifes Streuobst; kein Tafelobst aus Plantagenanbau, keine Lagerware.

Das Obst: gespritzt versus ungespritzt

Die Gleichsetzung von "bio" mit ungespritzt ist nicht richtig. Im bio-zertifizierten Obstanbau dürfen verschiedene Präparate zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden, jedoch keine chemisch-synthetischen. "Natürliche" Pilzbekämpfung im Obstbau mit Kupfer ist jedoch keinesfalls unbedenklich - so fordert das Bundesumweltamt aus ökologischen Gründen den "Kupferausstieg".

konventioneller Anbau bio-zertifizierter Anbau Stahringer Streuobstmosterei
Eine unübersehbare Vielzahl zugelassener Pflanzenschutzpräparate: Herbizide, Fungizide, Insektizide, Pflanzenhormone und sogar ein auch in der Humanmedizin wichtiges Antibiotikum. Letzteres ist nicht zugelassen, sondern wird Jahr für Jahr im Wege einer Ausnahmegenehmigung zur Anwendung freigegeben. Keine chemisch-synthetischen Spritzmittel, jedoch teilweise problematische "natürliche". Die Stahringer Streuobstmosterei verpflichtet die Vertragslieferanten zum Verzicht auf jegliche Spritzmittel. Keine Ausnahmen.

Unerwünscht: Das Fäulnis-Gift Patulin

Es gibt nicht nur äußere Gifte, die auf die Pflanzen aufgebracht werden, sondern auch das gesundheitsschädliche Fäulnisgift Patulin. Es entsteht, wenn das Obst zwischen Ernte und Verarbeitung zu lange liegen bleibt und sich der Kernhausschimmel entwickelt.

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Jede Mosterei regelt die Obstannahme und Weiterverarbeitung individuell. Besonders kritisch ist das Aufstellen von Containern an Sammelstellen, in die unkontrolliert Obst gefüllt wird. Gibt es warme Tage oder werden diese Container nur in mehrtägigen Abständen abgeholt, hat der faulige Matsch am Boden kaum noch etwas mit Obst zu tun. Lückenlose Kontrolle bei jeder Anlieferung auf Reife und Frische. Anlieferung nur in Kisten oder Stoffsäcken erlaubt, nicht in Plastiksäcken.

Das Getränk: am besten naturtrüb

Nur naturtrübe Säfte und Limonaden enthalten nennenswerte Mengen an bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen. Voraussetzung ist natürlich immer ein hoher Fruchtanteil im Getränk.

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Anteil an naturtrüben Produkten in der konventionellen Sparte gering. Auch eine Bio-Limonade enthält kaum wertvolle Inhaltstoffe, wenn sie klar ist und nur einen Fruchtgehalt zwischen 0 und 2 % aufweist. Säfte und Limonade naturtrüb, Fruchtgehalt Saft 100 %, Fruchtgehalt Limmo 68,5 % bzw. 50 %. Zum Schutz der lichtempfindlichen Stoffe alles in Braunglasflaschen.

Unerwünscht: Zusatzstoffe

Ein Getränk schmeckt durch die verarbeiteten Früchte, wenn genügend davon enthalten sind. Bei gutem Obst und hohem Fruchtgehalt braucht es keine Aromen oder zugesetzten Zucker.

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Limonaden bestehen hauptsächlich aus Wasser, Zucker und Aromen. Das gilt häufig auch für Bio-Limonaden. In allen Getränken stammt der Geschmack und die Süße vom Obst und nicht von zugesetztem Zucker oder Aromen.

Beachten Sie auch die Links zum Weiterlesen in Sachen Qualität in der Spalte oben rechts.

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