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-- Sabine Seeliger, Mosterin & Hobby-Webdesignerin --

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Reine Geschmackssachen

Unsere Qualität: ungespritztes Streuobst, schonende Verarbeitung, gute Produkte


Unsere Qualitaet

... und wo bleibt der Hinweis auf die Bio-Zertifizierung?
Seit der Saison 2017 ist die Mosterei auch bio-zertifiziert und wir stellen die Getränke Schritt für Schritt um. Allerdings gehen unsere Qualitätsprinzipien und unsere Eigenkontrollen (chemische Analysen von Saftproben) über die Kriterien für die Bio-Zertifizierung hinaus:

1. Gehaltvolle alte Mostobstsorten

Beim Obst herrscht Sortenvielfalt! Wichtig für den Gehalt an wertvollen Inhaltstoffen und natürlich auch für den Geschmack sind die Obstsorten. Da wir ausschließlich Streuobst verarbeiten, finden sich darunter Namen, die als Tafelobst kaum zu bekommen sind: Goldparmäne, Danziger Kantapfel, Teuringer, Berlepsch, Bohnapfel, Kaiser Willhelm, Jakob Lebel, Gravensteiner, Boskoop, Gewürzluiken, Champagnerrenette, Berner Rosenapfel und Goldrenette von Blenheim bei den Äpfeln und Pastorenbirne, Schweizer Wasserbirne, Gelbmöstler, Sülibirne und Oberösterreicher Weinbirne bei den Birnensorten.

2. Lückenlose Kontrolle auf Reife und Frische des Obstes bei der Annahme

Streuobst reift am Baum und wird von unseren Vertragslieferantinnen und -lieferanten im richtigen Reifezustand aufgelesen und zur Mosterei gebracht. Das heißt für die meisten Obstsorten, dass sie bald nach dem Fallen gesammelt werden müssen. Für manche Sorten, wie etwa die Gelbmöstler-Birne, gilt jedoch, dass etwa drei Tage im Gras den Geschmack noch verbessern. Unsere erfahrenen Lieferanten wissen, wann sie welche Bäume aufsuchen müssen. Für jede und jeden aber gilt: Sie müssen mehrmals in der Saison zu jedem Baum. So bekommen wir vollreifes Obst ohne Schimmelgifte und und ohne unreife Geschmacksnote... und für diese Obstqualität bezahlt die Stahringer Streuobstmosterei einen garantierten Preis, der in der Regel sehr deutlich über dem Marktpreis liegt. Wir nehmen jede Obstlieferung in der Mosterei persönlich entgegen und Obst, das unserem Anspruch nicht genügt, nehmen wir auch von unseren Vertragslieferanten nicht an! Details finden Sie unter dem Punkt Liefervertrag.

3. Ungespritztes Obst aus Vertragsanbau

Wir stellen keine Container auf, in die jede/r jedes Obst 'reinwerfen kann, sondern verarbeiten für unsere Produkte ausschließlich Obst von unseren Vertragslieferanten. Diese haben sich mit ihrem Liefervertrag verpflichtet, keinerlei Spritzmittel, auch nicht solche, die bei Bioland- oder Demeterproduktion erlaubt wären, zu verwenden. Ebenso verwenden Sie keinen Kunstdünger für die Streuobstwiesen. Details finden Sie unter dem Punkt Liefervertrag. Die Einhaltung der Verträge kontrollieren wir stichprobenweise. Details finden Sie unter dem Punkt Rückstandsanalysen.

4. Hochstammobst, keine Tafelobst, keine Lagerware

Wir verarbeiten ausschließlich Obst von hochstämmigen Obstbäumen, sogenanntes Streuobst. Die Äpfel und Birnen sehen sehen zwar unscheinbarer aus als ihre großen, makellosen Tafelobst-Verwandten, haben es jedoch im Vergleich zu diesen in sich. Streuobst enthält ein Vielfaches der Stoffe, die Obst eigentlich zu einem gsunden Lebensmittel machen: Vitamine, Coenzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Erst recht kommen natürlich keine aussortierten überlagerten Tafeläpfel in unsere Produkte. Wussten Sie, dass die Lobby der Fruchtsaftindustrie durchsetzen möchte, dass einem Streuobstsaft bis zu 20 % Saft aus Tafelobst zugesetzt werden darf ohne dies deklarieren zu müssen? Das zeigt die Wertigkeit: Tafelobstsaft soll zum Strecken des wertvolleren Streuobstsafts benutzt werden dürfen.

5. Saft nur einmal erhitzt, keine Tankeinlagerung

Für unseren Saft folgen wir dem das Motto "Je weniger Behandlungsschritte, desto besser". Der Süßmost, der zu Saft verarbeitet wird, wird direkt nach dem Pressen (am folgenden Tag, nach dem Absetzen der gröberen Teile über Nacht) pasteurisiert und heiß in die Glasflaschen gefüllt. Weiter nichts. Eine platzsparende Zwischenlagerung im Tank würde ein nochmaliges Erhitzen erfordern und bei jedem Pasteurisieren zerfallen Inhaltstoffe und verändert sich der Geschmack. Gleiches gilt für die Konzentratherstellung

6. Keine Konzentrate

Auch die Konzentratherstellung und Rückverdünnung ist ein vermeidbarer und verfälschender Behandlungsschritt. Wussten Sie, dass die meisten Apfelsäfte aus Konzentrat ziemlich genau 47°Oechsle (ein Maß für den Zuckergehalt) haben? Das liegt daran, dass dem Konzentrat meistens mehr Wasser wieder zugesetzt wird, als entzogen wurde und der Gesetzgeber deshalb die 47°Oe-Grenze eingezogen hat.

7. Braune Lichtschutzflaschen

Wenn wir mit großem Aufwand Säfte mit hohem Gehalt an wertvollen Inhaltstoffen gewonnen haben, sollen diese natürlich nicht anschließend durch UV-Strahlung zerfallen. Deshalb füllen wir ausschließlich in braune Lichtschutzflaschen.

8. Keine Schönung, kein Vitamin C zur Aufhellung

Wir verzichten auf alle Behandlungen, die auch unter der Bezeichnung "Direktsaft" noch erlaubt wären. Das geht von der Gelatine-Schönung um die Trübung zu verringern bis hin zum Zusatz von synthetischem Vitamin C um die Farbe aufzuhellen.

9. Keine Aromen, keine Konservierungsstoffe - außer Sulfit bei den Mosten

In unseren Produkten steckt nur, was auch im Obst schon steckte - es wird nichts hinzugefügt. Einzige Ausnahme ist Sulfit, das den Mosten zugesetzt wird (und Kohlensäure beim Brisanti). Wir arbeiten mit sehr wenig Schwefel, den wir erst spät im Prozess zusetzen. Keinesfalls schwefeln wir den Most schon vor der Gärung um die "wilden Hefen" abzutöten. Damit die Gärung der Moste schnell in Gang kommt und keine Fehltöne entstehen, setzten wir lebende Kulturen von Hefen zu.

10. Kein Zuckerzusatz

Bei Limonaden ist es erlaubt und verlockend, mit billigen Aromen und billigem Zucker teures Obst zu ersetzen. Wir stellen qualitativ einzigartige Limonaden mit 65 bzw. 50% Fruchtgehalt her.

Ob viel oder wenig Öchsle (Zuckergehalt), ob viel oder wenig Säure, ob viel oder wenig Gerbstoffe und Proteine - das bestimmt die Sonne. Unsere Produkte - Saft, Most, Cidre und Limmo - schmecken in jedem Jahrgang ein wenig anders - je nach dem wie die Reifung des Obstes in dem Jahr verlaufen ist. Und weil wir den Saft gleich nach dem Pressen in Flaschen füllen und nicht im Tank lagern, schmeckt sogar jede Füllung anders - je nach dem welche Sorten zu dem Zeitpunkt reif waren.
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